Stepbrainfiya seems to be the more "filigree" sister of Depurify, whereas Next could be kind of nephew of dancing Uncle Brainrot. At least to me
But joking aside: in my perception, the way I hear music, "destructive" is linked to cold, sharp, violent sounds, sounds without any mercy - dark sounds. Like Predeath (Asphexia), Victory Or Death (Stereotype) or Violeria (Syneptic), for example.
Kr4y's music is powerful, in a positive way. It's of great clearness. It's not destructive. It's de-constructive, deconstructing our everyday consciousness, transforming it by the means of trance. It's kind of meditation, in my opinion. Something you can confidently get lost in without any fear of getting lost. Something you can basically trust in
The day someone releases his tunes on vinyl I'll be the first one to buy them
* * *
Zum Nachhören:
Stepbrainfiya und Next sind als QB002 auf dem Netlabel Qu Beats Records veröffentlicht
>> anhören (mit Downloadmöglichkeit)
Brainrot ist erschienen als WAY004 (zweiter von zehn tracks)
>> clip (beatport; bei "Künstlersuche" kr4y eingeben)
Die anderen genannten tunes sind auf dem Netlabel T-FREE veröffentlicht: Predeath als T-FREE045, Victory Or Death als T-FREE043 und Violeria als T-FREE-3EP027
>> T-FREE
Nachdem mein Beitrag über den Musiker kr4y mittlerweile auch von Leuten angeklickt wird, die nach einer Downloadquelle für den tune Next suchen, hier eine Ergänzung.
Stepbrainfiya und Next sind, wie die vier anderen in dem o.g. Beitrag vorgestellten tunes, ebenfalls Netlabel-Releases (Qu Beats Records), d.h. sie sind kostenfrei downloadbar und frei verwendbar, mit einer Einschränkung: sie dürfen weder bearbeitet noch verkauft werden.
Nachtrag:
Whow, das gibt's ja auch auf Vinyl... hab mich für die Maxi-Single entschieden. Es gibt da noch eine im Preis herabgesetzte LP. Das wäre mir aber zuviel des Guten. Mir geht es erst einmal nur um diesen einen tune, in den ich mich soooofort verliebt habe. Der ist einfach unglaublich, könnte ich zigmal am Tag hören :)
Die Aufgabe der Phoneheads werde ich mit Sicherheit nicht lösen können. Trotzdem wird Family Galaxy in meinem nächsten Mix eine Rolle spielen. Welche und wie, darauf bin ich selbst schon ganz gespannt ;)
Fade To Grey ist ein Geschenk für einen Freund, dessen unverstellter Neugier und Offenheit ich so manche (musikalische) Einsicht verdanke. Die eigentliche Geschichte hinter dem Mix ist deshalb hier nicht zu lesen. Nur soviel: sie ist mindestens so komplex wie diese hier ;)
Wie anhand der tracklist unschwer zu erkennen ist Fade To Grey eine Weiterentwicklung von Interludium. Der Mix ist in einer Art Flow in einem Atemzug entstanden und aufgenommen worden.
Wie ebenfalls unschwer zu erkennen handelt es sich auch nicht wirklich um einen DnB-Mix. Es handelt sich vielmehr um eine (hintergründige) Spielerei mit verschiedenen Versionen des Songs "Fade to Grey", aus deren einlullender Gleichförmigkeit die geneigten HörerInnen 17:44 ziemlich unversehens mit Noisias Remix heraus- und in die Sound-Landschaften des DnB hineingerissen werden.
Das Problem, dass audacity nicht stereo aufzunehmen scheint, habe ich leider immer noch nicht gelöst, so dass 192 kBit/s eigentlich 'verschenkt' sind. Falls jemand Rat weiß - gerne :)
Tangerine Dream - Love on a real Train [Virgin 302686]
X-Plorer & Dee:Pulse - Funkemotions [shake#07]
Frank Sinatra - Autumn Leaves [C006-81230]
Syncopix - Disc Go! [SYNCLP01]
192 kBit/s | 24,6 MB | 17:30 min
Ein Versuch, verschiedene Genres miteinander zu verbinden (mehr zur 'Geschichte' dahinter bei Gelegenheit). Technisch noch nicht so recht befriedigend, vor allem der Übergang von Love on a real Train auf Funkemotions. Ansonsten gibt es immerhin bereits einen Hörer, der dem Mix gelauscht hat, ohne bleibende Schäden davonzutragen (danke!).
Für alle, die in meinem letzten Beitrag die Musik nicht gefunden haben, hier zwei meiner Lieblinge für Bläser-Ensemble:
William Schuman (1958) - Chester Ouverture
6:20 min
Ralph Vaughan Williams (1923) - English Folk Song Suite
11:30 min
Enjoy :)
Die Chester-Ouverture gehört zu den bleibenden Radio-Eindrücken in meiner Kindheit, so elektrisierend wie später die Musik von Steve Reich, ebenfalls am Radio entdeckt.
Auf die English Folk Song Suite bin ich bei SoundClick aufmerksam geworden, auf der Seite der Goose Creek Bands.
Beide Stücke haben mich in der Osterzeit vor zwei Jahren nach Köln begleitet, als ich das erste Mal dort hinfuhr, um weiteres musikalisches Neuland zu entdecken.
Eine kleine (Vor-)Warnung scheint mir noch angebracht:
Wer die beiden lebendig, dynamisch und nuancenreich gespielten Werke unbedingt mit Humpta-Täterä und bzw. oder mit dem heutigen Datum in Verbindung bringen möchte, dem bzw. der ist nicht zu helfen...
Die Fliegenden Steine werden heute volljährig. Aus diesem Anlass möchte ich eines meiner Lieblingslieder der Band vorstellen. Es ist eines der frühen, immer wieder veränderten liedchen, das es schließlich (...) sogar bis ins radio geschafft hat. Geboren aus dem Humor der Verzweiflung, herrlich boshaft und zugleich selbstironisch vom Feinsten entpuppt sich das Stück, das im Stil einer 50er-Jahre-Urlaubsmusik mit Reggae-Anflug daherkommt, als hundertprozentig wirksames Gute-Laune-Lied, nicht nur im Auto:
Die Band kann aber auch anders, wie die durchaus unterschiedlichen Lieder aus ihrer demnächst erscheinenden EP "Die dieniedawar" zeigen, die zur Zeit auf der MySpace-Seite der Fliegenden Steine zu hören sind.
Wahrscheinlich wieder einer jener Zusammenhänge, die außer mir kaum jemand zu sehen scheint. Nicht nur, dass Øpfi noch die Grundschulbank drückte, als Avalanche erstmals die Bühnenbretter betraten, auch die Inhalte der Songs scheinen unüberbrückbar weit auseinanderzuliegen:
was eben noch schien wie liebe
lang her und vorbei
vielleicht noch den trauschein
und kindergeschrei
was mal sich so nah war
kilometerweit
kilometerweit entfernt
kilometerweit
vs
I believe in love...and I believe in light
I believe in sound...and I believe in sight
I believe in old...I believe in new
I believe in me...I believe in you
I believe in you...
Und dennoch: jene gegenwartsbezogene Haltung, die Michael Foster von Avalanche beschreibt
And I hope to love tomorrow...I love to live today
And I guess I don't believe...in living life in...yesterday...
unterliegt auch dem kleinen Solo-Projekt von Øpfi, Texter, Sänger und Mitbegründer der Fliegenden Steine. Wer seinen Song nicht nur flüchtig überliest, wird diese Haltung bereits in den Worten spüren.
Wer die beiden Stücke von Steve Reich und von Tangerine Dream mag, die ich hier vorgestellt hatte, könnte auch Gefallen an den tunes des gebürtigen Niederländers kr4y finden. Sie sind auf dieselbe Weise meditativ, allerdings etwas härter in der Gangart.
Wo bzw. wie ich kr4y kennengelernt habe, weiß ich gar nicht mehr so genau. Es wird wohl über mein Lieblingslabel TILT Recordings und über www.techno-dnb.com gewesen sein.
kr4y, introduced by kr4y:
kr4y was born somewhere in a small place in the Netherlands. Music has always been hugely important to kr4y. When kr4y was seven he was already playing with his older brother's drumcomputer and synths. After a couple of piano lessons he found composing more interesting than the songs given to him by his tutor. Soon after he got access to his first PC, kr4y was making its tweeter (no soundblaster) squelch some lovely 8bit 8khz noise. kr4y was hooked, invested in a soundcard, and was making tunes on trackers in MS-Dos throughout his teens. Ofcourse technology moved ahead and so did kr4ys music. In 2002, aged 20, kr4y moved to Bristol UK, for the music scene and university. He studied and completed Creative Music Technology BA (Hons) at Bath Spa University College from 2002 to 2005. The year 2008 brought kr4ys first digital releases, the start of the netlabel Beat Addiction together with Arje, and appearances djing in clubs. This year is looking promising already, the freshly made 100% kr4y february'09 studio mix, DJ bookings, the anticipated launch of the Spanish netlabel Qu Beats Records, Beat Addiction moving upward, and loads more yet to be announced.
kr4y macht nicht nur fesselnde Musik, die ihre HörerInnen mit unaufdringlicher Leichtigkeit, gaaaaaaaanz nebenbei gewissermaßen, in ihren Bann zieht, sondern er ist darüberhinaus ein ausgesprochen netter, humorvoller, unkomplizierter Mensch. Ein - ziemlich erstaunliches - Beispiel: er hatte mir, obwohl wir uns nur aus der Wüste Internet kennen, Mongolian Death Worm bereits vor der Veröffentlichung überlassen, weil ich das Stück so gerne mag und er wusste, dass ich damit keinen Unfug anstellen würde.
Ich wünsche ihm, dass seine Stücke noch in vielen Ohren hängenbleiben - und ich wünsche uns allen, dass ihm die Freude am Produzieren noch lange erhalten bleibt!
Die sechs hier vorgestellten tunes sind ausnahmslos Netlabel-Releases (T-FREE, Beat Addiction Recordings und Qu Beats Records), d.h. sie sind kostenfrei downloadbar und frei verwendbar, mit einer Einschränkung: sie dürfen weder bearbeitet noch verkauft werden.
Die beiden jüngsten Netlabel-Veröffentlichungen von kr4y - Stepbrainfiya und Next auf Qu Beats Records - können hier auch gemeinsam als zip-Datei heruntergeladen werden.
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Wer dies alles - und noch viel mehr von kr4y - am Stück hören möchte, kann das in diesen beiden Mixen tun:
Wer sich hierunter nicht viel vorstellen konnte, findet in "Chasm", am 05.08.2009 als T-FILE023 veröffentlicht, einen erklärenden soundtrack.
Musikalisch exzellent wie immer befindet sich der bereits 2006 entstandene tune nach einer Überarbeitung nun auch produktionstechnisch auf der Höhe der Zeit. Highly recommended!
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